Ladepark Stauzone Götzis: Acht Ladepunkte für gemeinsam genutzte E-Mobilität

Ladepark Stauzone Götzis: Acht Ladepunkte für gemeinsam genutzte E-Mobilität

Im Gewerbepark Stauzone Götzis hat der Dorfelektriker die komplette Elektroinfrastruktur für einen Ladepark mit acht Ladepunkten errichtet. Heute teilen sich mehrere Betriebe am Standort Photovoltaik-Strom, Batteriespeicher und die Wallboxen für ihre E-Mobilität.

Stauzone Götzis: ein Ladepark zur gemeinsamen Nutzung

Auftraggeber ZM3 wollte im Gewerbepark Stauzone Götzis (Industriestraße 8, 6840 Götzis, Vorarlberg) eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur schaffen, die von mehreren Unternehmen am Standort gemeinsam genutzt werden kann. Die Entscheidung für den Standort fiel bewusst dort, wo lokal erzeugte Energie verfügbar ist: Eine bestehende Photovoltaikanlage und die Möglichkeit eines Batteriespeichers – betrieben unabhängig von den Mietobjekten der Nutzer – machten den Gewerbepark zum idealen Ort für E-Mobilität mit hohem Eigenverbrauch. Für die elektrotechnische Umsetzung beauftragte ZM3 den Dorfelektriker.

Elektroinfrastruktur für den Ladepark Stauzone

Das Team Gewerbe vom Dorfelektriker – Wolfgang Hörtnagl und sein Team – verantwortete die gesamte elektrische Infrastruktur des Ladeparks: von der Adaptierung der Bestandsanlage bis zur Anbindung von Batteriespeicher und Wallboxen. Im Zeitraum von Oktober 2023 bis Jänner 2024 wurden folgende Leistungen erbracht:

  • Anpassung und Erweiterung des Hauptverteilers für die neue Lastsituation.
  • Einbau des Netz- und Anlagenschutzes (NA-Schutz) für die Photovoltaikanlage.
  • Verkabelung des Batteriespeichers und der KEBA-Wallboxen mit insgesamt acht Ladepunkten.
  • Adaptierung der Bestandsanlage und Integration in das gemeinsam genutzte Energiesystem.

Die Technik des Ladeparks: PV, Batteriespeicher und KEBA-Wallboxen

Der Ladepark verbindet drei Komponenten zu einem effizienten System: die Photovoltaikanlage als Stromquelle, einen Batteriespeicher zur Zwischenspeicherung und acht Ladepunkte über KEBA-Wallboxen. Das Lastmanagement läuft in diesem Projekt über den Batteriespeicher und das Energiemanagementsystem der Firma e.battery Systems (e.bs).

Mit unseren Partnern von Linkx haben wir die Benutzerverwaltung und die Freischaltung einzelner Ladestationen umgesetzt. Das ermöglicht zusätzlich die Erfassung und Dokumentation nutzerbezogener Ladevorgänge zur Weiterverrechnung an die beteiligten Unternehmen. Für die saubere Einbindung dieser Systeme war die vom Dorfelektriker errichtete Elektroinfrastruktur die Grundlage.

Adaptierung der Bestandsanlage im laufenden Betrieb

Die zentrale Herausforderung lag in der Adaptierung der Bestandsanlage: Der Hauptverteiler musste an die deutlich höhere Lastsituation eines Ladeparks angepasst und der Netz- und Anlagenschutz für die Einspeisung der Photovoltaikanlage normgerecht ergänzt werden – und das im laufenden Betrieb des Gewerbeparks. Zugleich galt es, die Elektroinstallation so zu erweitern, dass das bestehende Energiemanagement von e.battery Systems und die Benutzerverwaltung von Linkx reibungslos und ohne funktionale Überschneidungen zusammenarbeiten. Der Dorfelektriker stimmte die Verkabelung und Schutztechnik exakt auf diese Anforderungen ab.

Zukunftsfähige E-Mobilität für mehrere Betriebe am Standort

Am Standort Stauzone Götzis steht heute ein gemeinsam genutzter Ladepark mit acht Ladepunkten, der mehreren Unternehmen zur Verfügung steht. Sie teilen sich Energie und Infrastruktur, laden ihre Fahrzeuge an den Wallboxen bevorzugt mit lokal erzeugtem Photovoltaik-Strom und profitieren von einer fairen, nutzerbezogenen Abrechnung. Das Ergebnis ist eine wirtschaftliche, sichere und zukunftsfähige Lade-Lösung für Gewerbebetriebe und auch ein Vorzeigeprojekt für gemeinsam genutzte E-Mobilität in Vorarlberg, bei dem der Dorfelektriker die elektrotechnische Basis geschaffen hat.