Elektrotechniker*in
Eine Lehre mit ganz viel Zukunft.
Als Elektrotechniker*in bist du in Industrie- und Gewerbebetrieben, im Wohnbau und in privaten Haushalten tätig. In diesem Beruf planst, montierst, installierst, reparierst und programmierst du elektrische und elektronische Geräte und Anlagen. Du bringst Energie und Licht!
Fabrizio BottonAls i im 1. Lehrjohr gsie bin hab i mol in jeda Wohnung vo nam block a Dose im Heizkreisverteiler montiera & aschlüßa müssa. Nur leider han i as heragriagt dabei in 3 Wohnunga an Kurzschluss zum verursachen.
4. Lehrjahr
Samuel RüfIch habe mal ein Karton mit Schaumdosen gelupft und eine ist dann wegen einem Nagel explodiert und dann war ich und die ganze Wand voller Schaum.
4. Lehrjahr
Die Lehre im Überblick
Jede Menge Abwechslung und praktischer Einsatz
Schule im Block
Deine vierjährige Ausbildung zur/zum Elektrotechniker*in besteht aus drei Modulen. Jedes Jahr bist du für zehn Wochen am Stück in der Landesberufsschule Bregenz. So kannst du dich voll und ganz aufs Lernen konzentrieren.
- 2,0 Jahre Grundmodul: Basiswissen
- 1,5 Jahre Hauptmodul: Elektro- und Gebäudetechnik
- 0,5 Jahre Spezialmodul: Smart Home, Programmierung von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen
Ausbildung in den Teams
Beim Dorfelektriker ist jeder Lehrling vom ersten Tag an fest in sein Team integriert und die Lehrlingsausbildner stehen mit Rat und Tat zur Seite. In jedem Ausbildungsjahr gibt es immer mehrere Lehrlinge.
Bei den Lehrlingsbesprechungen kommen alle wichtigen Themen auf den Tisch. So findest du schnell Anschluss.
Und dann?
Nach der vierjährigen Ausbildung im Betrieb, in der Schule und deiner erfolgreichen Lehrabschlussprüfung steht dir der Weg in einem zukunftsfähigen Beruf mit ausgezeichneten Chancen offen.
Unsere Ausbilder*innen helfen dir gerne weiter!
Du hast Fragen?
Raphaela Beran
Hartnäckig wie ein Fels, aber ein sicherer Hafen für unsere Lehrlinge.

Stefan Kessler
Ungeduldig, wenn’s nicht läuft, aber pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk.

Roderich Sandri
Meister der Unordnung, und der Elektrotechnik.

Benefits beim Dorfelektriker
Jobs mit Zusatznutzen
Ernährung
Mit unserem Digibon-Zuschuss erhältst du 8 Euro pro Tag für eine warme Mahlzeit.
Gesundheit
Wir legen großen Wert auf dein Wohlbefinden und bieten bei Bedarf externe Coaches. Flexible Arbeitszeiten und kein Betriebsurlaub geben dir die nötige Freiheit, um Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen.
Mobilität
Je nach Aufgabenbereich steht ein Firmenauto zur Verfügung, auch für den Arbeitsweg. Zusätzlich bieten wir kostenlose E-Tankstellen und eine Bushaltestelle. Lehrlinge nutzen Bus & Bahn gratis.
Karriere
Die Dorfakademie umfasst eine Lernwerkstatt für Lehrlinge, eine Jungmonteurausbildung und Stammtische, sodass du deine Stärken gezielt einbringen und dich intern weiterentwickeln kannst. So entstehen langfristige Karriereperspektiven.
Team & Events
Als Familienbetrieb leben wir eine offene Du-Kultur. Wir feiern gemeinsam Sommerfeste, Teamausflüge und Weihnachtsfeiern. Flache Hierarchien sorgen für ein starkes Miteinander.
Ausstattung
Wir setzen auf moderne Technik und digitale Lösungen, damit du deinen Arbeitsalltag effizient gestaltest. Hochwertige Arbeitskleidung und erstklassige Werkzeuge sorgen dafür, dass du stets optimal ausgestattet bist.
Schnuppern ist bei uns jederzeit möglich
Schnuppern & Infos
Du interessierst dich für eine Ausbildung in der Elektrotechnik? Bitte melde dich, wir laden dich gerne zum Schnuppern ein. Schnuppern ist jederzeit möglich.
Bewerbungsprozess 2027
- Ende der Bewerbungsfrist: Fr. 26. Februar 2027
- Assessment Center: Fr. 5. März 2027
- Information über die Lehrstellenvergabe: Fr. 12. März 2027
Bewerbungsprozess 2028
- Ende der Bewerbungsfrist: Fr. 25. Februar 2028
- Assessment Center: Fr. 3. März 2028
- Information über die Lehrstellenvergabe: Fr. 10. März 2028

Tag der offenen Lernwerkstatt
Dorfelektriker & Dorfinstallateur laden ein:
Besuche die Lernwerkstatt im Glashaus und entdecke die spannende Welt rundum Wasser, Wärme, Energie und Licht. Hier gibt es viel zu sehen, zu lernen und auszuprobieren!
Do. 22. Oktober 2026 | 13 – 17 Uhr
Fr. 23. Oktober 2026 | 8 – 17 Uhr
An vielen Mitmach-Stationen kannst du selbst aktiv werden und die Lehrberufe kennen lernen.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb
Ausbildung mit Qualität
Der Dorfelektriker erhielt 1997 erstmal den Titel „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Seither wurde diese Auszeichnung immer wieder verliehen. Diese Auszeichnung wird von der WKÖ Vorarlberg an motivierte und engagierte Ausbildungsbetriebe mit einer hohen Qualität in der Lehrlingsausbildung verliehen.

Häufig gestellte Fragen
Zur Lehre
Wie viel verdiene ich in der Lehre als Elektrotechniker*in?
Beim Dorfelektriker verdienst du im 1. Lehrjahr 1.058,38 Euro brutto im Monat, im 2. Lehrjahr 1.215,82 Euro, im 3. Lehrjahr 1.580,57 Euro und im 4. Lehrjahr 2.116,76 Euro (Stand Jänner 2026). Ausbezahlt wird 14-mal im Jahr, Urlaubs- und Weihnachtsgeld kommen also dazu. Netto bleiben dir im ersten Lehrjahr rund 930,00 Euro, im vierten rund 1.770,00 Euro. Obendrauf: 8,00 Euro Essenszuschuss pro Arbeitstag über den Digibon, Zulagen und Bus & Bahn in ganz Vorarlberg. Die Lehrlingsentschädigung für Elektrotechnik ist im Kollektivvertrag für Metallgewerbe geregelt.
Wie lange dauert die Lehre, und was lerne ich wann?
Vier Jahre, aufgeteilt in drei Module: zwei Jahre Grundmodul, eineinhalb Jahre Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik und ein halbes Jahr Spezialmodul Smart Home. Elektrotechnik ist ein Modullehrberuf, die Aufteilung steht in der Ausbildungsordnung (BGBl. II 386/2023). Bei uns beim Dorfelektriker in Götzis heißt das konkret: Elektroinstallation, Verteilerbau, PV-Anlagen, E-Mobilität, Netzwerktechnik und Smart-Home-Programmierung.
Welche Voraussetzungen brauche ich – und wie wichtig sind meine Noten?
Du brauchst die abgeschlossene Pflichtschule, Interesse an Technik und Freude daran, mit den Händen zu arbeiten. Ein vorgeschriebenes Mindestzeugnis gibt es nicht – Mathe und Physik helfen dir in der Berufsschule, aber uns sagt mehr, wie du bei den Schnuppertagen mitarbeitest und ob du Fragen stellst. Bevor du dich bei uns bewirbst, melde dich zum Schnupper an, damit wir uns kennenlernen können:
Wie läuft das Schnuppern beim Dorfelektriker ab?
Du kommst für zwei Tage in Folge zu uns, Treffpunkt ist 7:20 Uhr vor dem Haupteingang des Dorfelektrikers in der Lastenstraße 37 in Götzis. Du bist entweder beide Tage mit einem Monteur oder einer Monteurin auf der Baustelle oder verbringst einen der Tage bei uns in der Lernwerkstatt. Arbeitszeit ist 7:30 bis ca. 17:00 Uhr, das Mittagessen geht auf uns. Mitbringen: festes Schuhwerk – am besten Stahlkappen- oder robuste Bergschuhe – und Kleidung die schmutzig werden darf und regenfeste Kleidung, weil du drinnen und draußen arbeitest. Melde dich bei Raphaela Beran an: Hier findest du alle Infos zum Schnuppern.

Wie und wann bewerbe ich mich für eine Lehrstelle?
Für den Lehrstart 2027 bewirb dich, nach dem Schnuppern bei uns, bis 26. Februar 2027. Das Assessment Center ist am 5. März 2027, Bescheid bekommst du spätestens am 12. März 2027. Für den Lehrstart 2028 gilt der 25. Februar 2028 als Frist. Schick uns einen Lebenslauf und dein aktuelles Zeugnis:
Wie funktioniert die Berufsschule?
Im Blockunterricht an der Landesberufsschule Bregenz 2: rund zehn Wochen pro Lehrjahr durchgehend, den Rest des Jahres bist du bei uns im Betrieb. Während des Blocks arbeitest du nicht, dein Lehrlingseinkommen läuft aber normal weiter. Angemeldet wirst du von uns, darum musst du dich nicht selbst kümmern.
Kann ich die Lehre mit Matura kombinieren?
Ja, in Vorarlberg ist die Lehre mit Matura kostenlos und wird an vier Standorten angeboten: BFI Feldkirch, WIFI Dornbirn, VHS Bregenz und VHS Bludenz. Der Unterricht startet ab dem 2. Lehrjahr, für die vier Prüfungen – Deutsch, Mathematik, Englisch und einen Fachbereich – hast du fünf Jahre Zeit. Der Unterricht und das Lernen für die Matura finden in deiner Freizeit statt.
Was passiert nach der Lehre – werde ich übernommen?
Nach der Lehrabschlussprüfung bist du sechs Monate weiterbeschäftigt – unser Ziel ist aber, dass du bleibst. Danach geht es weiter mit der Jungmonteurausbildung und mit Weiterbildungen über unsere Dorfakademie. Wer will, macht die Befähigungsprüfung (Meisterprüfung).
Wie sieht ein normaler Arbeitstag als Lehrling aus?
Arbeitsbeginn ist 7:30 Uhr, Schluss gegen 17:00 Uhr, dazwischen bist du mit deinem Team unterwegs. Was du machst, hängt vom Auftrag ab: Leitungen verlegen im Neubau, eine Wallbox montieren, eine PV-Anlage anschließen oder einen E-Check begleiten. Deine erste Woche verbringst du in der Startklar-Woche in unserer Lernwerkstatt im Glashaus, bevor es auf die Baustelle geht. Danach triffst du dich jeden 2. Mittwoch mit den anderen Lehrlingen im Glashaus zur Lernwerkstatt.
Kann ich mit einer Farbsehschwäche Elektrotechniker*in werden?
Nein – für die Lehre als Elektrotechniker*in musst du Farben sicher unterscheiden können. Leitungen und Adern sind über Farben codiert, und eine Rot-Grün-Schwäche lässt sich im Arbeitsalltag nicht durch Routine ausgleichen; das haben wir im Betrieb erlebt. Wenn du unsicher bist, lass das vor der Bewerbung beim Augenarzt abklären.

Fragen von Eltern
Hat die Lehre als Elektrotechniker*in Zukunft?
Ja – Elektrotechnik ist in Vorarlberg der zweithäufigste Lehrberuf bei jungen Männern, und die Beschäftigungsaussichten werden als sehr gut bewertet. Der Grund ist strukturell: Photovoltaik, Wärmepumpen, E-Mobilität und Gebäudeautomation brauchen alle Elektrotechnik, und diese Arbeit lässt sich nicht auslagern. Fachkräfte sind in der Branche seit Jahren knapp – wer die Lehre abschließt, hat in Zukunft gute Karten!
Wie geht es nach der Lehre weiter? Kommt mein Kind später noch weiter?
Ja, die Lehre ist heute durchlässig bis zum Studium. Die Berufsreifeprüfung – bekannt als Lehre mit Matura – zählt als vollwertige Matura und öffnet alle Universitäten und Fachhochschulen. In Vorarlberg ist sie kostenlos und schon während der Lehrzeit möglich. Die Befähigungsprüfung (Meisterprüfung) ermöglicht eine Selbstständigkeit im Elektrotechnik-Gewerbe.
Wie sicher ist die Arbeit auf der Baustelle für mein Kind?
Sicherheitsvorschriften: Für Lehrlinge unter 18 gilt ein strenger gesetzlicher Rahmen: Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen über 25 Volt Wechsel- bzw. 60 Volt Gleichspannung sind absolut verboten – auch nicht unter Aufsicht. Ebenso tabu sind Arbeiten auf Gerüsten, auf Dächern und auf Anlegeleitern über fünf Meter Höhe. Bei uns kommt dazu: Lehrlinge sind immer mit einer erfahrenen Fachkraft unterwegs, und es gibt hochwertige Schutzausrüstung und Arbeitskleidung vom ersten Tag an.
Wie lange darf mein Kind unter 18 arbeiten, und wie viel Urlaub hat es?
Grundsätzlich maximal 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche*, mit mindestens 12 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen. Nachtarbeit zwischen 20 und 6 Uhr ist verboten, Wochenendarbeit ebenso – zwei zusammenhängende freie Tage inklusive Sonntag sind Pflicht. Urlaub sind 25 Werktage im Jahr, und Unter-18-Jährige müssen davon mindestens zwei Wochen zwischen 15. Juni und 15. September nehmen.
*Hier gibt es ein paar Ausnahmen zur Verteilung der Arbeitszeit bis zu 9 h, wenn eine längere Freizeit erreicht wird. Ebenso gibt es Ausnahmen für kurzfristige Erhöhungen der Arbeitszeit, wenn sie bei längerem Durchrechnungszeitraum ausgeglichen wird. Grundlage dafür ist das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987.
Wer betreut mein Kind im Betrieb, und an wen wenden wir uns bei Fragen?
Bei uns gibt es feste Ansprechpersonen: Raphaela Beran für Lehrlingsbetreuung und Nadine Struger für das Personalwesen, dazu Roderich Sandri und Stefan Kessler als Ausbilder. Die Ausbildung startet mit der Startklar-Woche in unserer Lernwerkstatt im Glashaus, danach ist jeder Lehrling einem Team fest zugeordnet. Wir sind seit 1997 von der Wirtschaftskammer als ausgezeichneter Lehrbetrieb zertifiziert. Bei Fragen und Problemen setzen wir uns alle zusammen an einen Tisch und suchen Lösungen.
Du möchtest dich bewerben?
Ich freu mich auf dich!
Raphaela Beran
Hartnäckig wie ein Fels, aber ein sicherer Hafen für unsere Lehrlinge.



